Niger Regierung - Geschichte

Niger Regierung - Geschichte


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NIGER

Niger ist eine Republik
AKTUELLE REGIERUNG
PräsidentTanja, Mamadou
PremierministerAmado, Hama
Mindest. der LandwirtschaftBoukari, Wassalk
Mindest. von TierressourcenMaoude, Koroney
Mindest. der GrundbildungIbrahim, Ari
Mindest. für Handel & Förderung des PrivatsektorsUmarou, Seyni
Mindest. der VerteidigungGaoh, Sabiou Dady
Mindest. für Umwelt, Wasserressourcen und DezertifizierungskontrolleNamata, Adamou
Mindest. für Finanzen & PlanungGamatie, Ali Badjo
Mindest. für auswärtige Angelegenheiten, Zusammenarbeit und afrikanische IntegrationMindaoudou, Aichatou
Mindest. von GesundheitKomma, Ibrahim
Mindest. für Wohnungsbau & GebietsentwicklungLabo, Abdou
Mindest. für Interieur & DezentralisierungAmado, Laouali
Mindest. für Gerechtigkeit und MenschenrechteMussa, Maty El-Hadji
Mindest. für Arbeit & öffentlichen DienstKasseye, Moussa Seybou
Mindest. von Minen & EnergieIbrahim, Tampon
Mindest. für Privatisierung & UnternehmensrestrukturierungFatima, Trapsida
Mindest. der öffentlichen ArbeitenMireille, Ausseil
Mindest. der ländlichen EntwicklungBukary, Wassalk
Mindest. der SekundarschulbildungSalissou, Sala Habi
Mindest. der Entwicklung von KleinunternehmenBonto, Souley Hassane dit
Mindest. der sozialen EntwicklungFoumaköye, Nana Aichatou
Mindest. für Sport & KulturLaminat, Issa
Mindest. des TourismusBoula, Rhissa Ag
Mindest. für Transport & KommunikationMahamane, Mamane Sani Malam
Mindest. der JugendBonto, Hassane Souley
Botschafter in den USADiatta, Joseph
Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, New YorkMoutar, Ousmane


Niger Regierung, Geschichte, Bevölkerung & Geographie

Umgebung—aktuelle Probleme: Überweidung Bodenerosion Abholzung Wüstenbildung Wildtierpopulationen (wie Elefanten, Nilpferde, Giraffen und Löwen) durch Wilderei und Lebensraumzerstörung bedroht

Umwelt—internationale Abkommen:
Party zu: Biodiversität, Klimawandel, Wüstenbildung, gefährdete Arten, Umweltveränderungen, Atomtestverbot, Ozonschichtschutz, Feuchtgebiete
unterzeichnet, aber nicht ratifiziert: Gesetz des Meeres

Geographie—Anmerkung: Binnenschifffahrt

Bevölkerung: 9.671.848 (Juli 1998, geschätzt)

Altersstruktur:
0-14 Jahre: 48% (männlich 2.374.482 weiblich 2.277.176)
15-64 Jahre: 50% (männlich 2.345.773 weiblich 2.447.951)
65 Jahre und älter: 2% (männlich 119.644 weiblich 106.822) (Juli 1998, geschätzt)

Bevölkerungswachstumsrate: 2,96% (1998, geschätzt)

Geburtenrate: 53,01 Geburten/1.000 Einwohner (1998, geschätzt)

Todesrate: 23,38 Tote/1.000 Einwohner (1998, geschätzt)

Nettomigrationsrate: 0 Migrant(en)/1.000 Einwohner (1998, geschätzt)

Geschlechterverhältnis:
bei der Geburt: 1,03 männlich/weiblich
unter 15 Jahren: 1,04 männlich/weiblich
15-64 Jahre: 0,95 männlich/weiblich
65 Jahre und älter: 1,12 männlich/weiblich (1998, geschätzt)

Säuglingssterberate: 114,39 Todesfälle/1.000 Lebendgeburten (1998, geschätzt)

Lebenserwartung bei der Geburt:
Gesamtbevölkerung: 41,52 Jahre
männlich: 41,83 Jahre
weiblich: 41,21 Jahre (1998 geschätzt)

Gesamtfruchtbarkeitsrate: 7,3 geborene Kinder/Frau (1998, geschätzt)

Staatsangehörigkeit:
Substantiv: Nigeria(s)
Adjektiv: Nigeria

Ethnische Gruppen: Hausa 56 %, Djerma 22 %, Fula 8,5 %, Tuareg 8 %, Beri Beri (Kanouri) 4,3 %, Araber, Toubou und Gourmantche 1,2 %, etwa 1.200 französische Expatriates

Religionen: Muslime 80%, Rest indigene Überzeugungen und Christen

Sprachen: Französisch (offiziell), Hausa, Djerma

Alphabetisierung:
Definition: ab 15 Jahren können lesen und schreiben
Gesamtbevölkerung: 13.6%
männlich: 20.9%
weiblich: 6,6% (1995, geschätzt)

Ländername:
konventionelle Langform: Republik Niger
konventionelle Kurzform: Niger
lokale Langform: Republik Niger
lokale Kurzform: Niger

Regierungstyp: Republik

Nationalkapital: Niamey

Administrative Abteilungen: 7 Departements (Departements, Singular—Departement) und 1 Hauptstadtdistrikt* (Hauptstadtdistrikt) Agadez, Diffa, Dosso, Maradi, Niamey*, Tahoua, Tillaberi, Zinder

Die Unabhängigkeit: 3. August 1960 (aus Frankreich)

Nationalfeiertag: Tag der Republik, 18. Dezember (1958)

Verfassung: die Verfassung vom Januar 1993 wurde durch ein nationales Referendum am 12. Mai 1996 revidiert

Rechtssystem: auf der Grundlage des französischen Zivilrechtssystems und des Gewohnheitsrechts keine zwingende Gerichtsbarkeit des IGH akzeptiert hat

Wahlrecht: 18 Jahre universell

Exekutive:
Staatsoberhaupt: Präsident Ibrahim BARE Mainassara (seit 28. Januar 1996) Hinweis: Der Präsident ist sowohl Staats- als auch Regierungschef
Regierungschef: Präsident Ibrahim BARE Mainassara (seit 28. Januar 1996) Premierminister Ibrahim MAYAKI (seit 27. November 1997) wurde von der Präsidentennote ernannt - der Präsident ist sowohl Staats- als auch Regierungschef
Kabinett: Ministerrat von Präsident BARE . ernannt
Wahlen: der Präsident wird durch Volksabstimmung für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt letzte Wahl 7.-8. Juli 1996 (nächste Wahl NA 2001) Anmerkung—Ibrahim BARE Mainassara wurde zunächst Präsident, als er Präsident Mahamane OUSMANE in einem Putsch am 27. Januar 1996 absetzte und anschließend besiegte ihn bei der fehlerhaften Wahl vom Juli 1996
Wahlergebnisse: Prozent der Gesamtstimmen—Ibrahim BARE Mainassara 52,22%, Mahamane OUSMANE 19,75%, Tandja MAMADOU 15,65%, Mahamadou ISSOUFOU 7,60%, Moumouni AMADOU Djermakoye 4,77%

Legislative: Zweikammer-Nationalversammlung eine Kammer mit 83 Sitzen direkt nach dem Verhältniswahlrecht für fünf Jahre gewählt Auswahlverfahren für die zweite Kammer nicht eingerichtet
Wahlen: zuletzt am 23. November 1996 (nächste Veranstaltung NA 2001)
Wahlergebnisse: Prozent der Stimmen nach Partei—NA Sitze nach Partei—UNIRD 59, ANDPS-Zaman Lahiya 8, UDPS-Amana 3, Koalition der Unabhängigen 3, MDP-Alkwali 1, UPDP-Shamuwa 4, DARAJA 3, PMT-Albarka 2

Rechtsabteilung: Staatsgericht oder Cour d'Etat Appellationsgericht oder Cour d'Appel

Politische Parteien und Führer: Alliance for Democracy and Progress oder ADP-AUMUNCI [Issoufou BACHARD, Vorsitzender] DARAJA [Ali TALBA, Vorsitzender] Democratic and Social Convention-Rahama oder CDS-Rahama [Mahamane OUSMANE] Bewegung für Entwicklung und Panafrikanismus oder MDP-Alkwali [Mai Manga BOUCAR, Vorsitzender] National Movement of the Development Society-Nassara oder MNSD-Nassara [Tandja MAMADOU, Vorsitzender] National Union of Independents for Democratic Revival oder UNIRD [Führer NA] Niger Progressive Party-African Democratic Rally oder PPN-RDA [Dori ABDOULAI] Niger Social Democrat Party oder PADN [Malam Adji WAZIRI] Nigerian Party for Democracy and Socialism-Tarayya oder PNDS-Tarayya [Mahamadou ISSOUFOU] Nigerian Alliance for Democracy and Social Progress-Zaman Lahia oder ANDPS-Zaman Lahia [Moumouni Adamou DJERMAAlbarka .] PMT Union for Democracy and Social Progress-Amana oder UDPS-Amana [Akoli DAOUEL] Union of Patriots, Democrats, and Progressives-Shamuwa oder UPDP-Shamuwa [Professor Andre' SALIFOU, Vorsitzender] Union of Popular Forces for De Demokratie und Fortschritt-Sawaba oder UFPDP-Sawaba [Djibo BAKARY, Vorsitzender]

Teilnahme internationaler Organisationen: ACCT, ACP, AfDB, CCC, ECA, ECOWAS, Entente, FAO, FZ, G-77, IAEA, IBRD, ICAO, IBFG, ICRM, IDA, IDB, IFAD, IFC, IFRCS, ILO, IMF, Intelsat, Interpol, IOC, ITU, MIPONUH, NAM, OAU, OIC, UN, UNCTAD, UNESCO, UNIDO, UPU, WADB, WAEMU, WCL, WFTU, WHO, WIPO, WMO, WToO, WTrO

Diplomatische Vertretung in den USA:
Missionschef: Botschafter Joseph DIATTA
Kanzlei: 2204 R Street NW, Washington, DC 20008
Telefon: [1] (202) 483-4224 bis 4227

Diplomatische Vertretung aus den USA:
Missionschef: Botschafter Charles O. CECIL
Botschaft: Rue Des Ambassades, Niamey
Postanschrift: B. S. 11201, Niamey
Telefon: [227] 72 26 61 bis 72 26 64
FAX: [227] 73 31 67

Flaggenbeschreibung: drei gleiche horizontale Bänder in Orange (oben), Weiß und Grün mit einer kleinen orangefarbenen Scheibe (die die Sonne darstellt) zentriert im weißen Band, ähnlich der Flagge Indiens, die ein blaues Speichenrad hat, das im weißen Band zentriert ist

Wirtschaft—Übersicht: Niger ist ein armer Binnenstaat südlich der Sahara, dessen Wirtschaft sich auf Subsistenzlandwirtschaft, Viehzucht, Reexporthandel und immer weniger auf Uran, seinen Hauptexport seit den 1970er Jahren, konzentriert. Die Handelsbedingungen mit Nigeria, Nigers größtem regionalen Handelspartner, haben sich seit der Abwertung des westafrikanischen Franc um 50 % im Januar 1994 dramatisch verbessert. Die Regierung ist für Betriebsausgaben und öffentliche Investitionen auf bilaterale und multilaterale Hilfe angewiesen und lässt sich stark an den Strukturanpassungsprogrammen von IWF und Weltbank festhalten. Die USA haben die bilaterale Hilfe für Niger nach dem Putsch von 1996 eingestellt. Andere Geber haben ihre Hilfe reduziert.

BIP: Kaufkraftparität—$6,3 Mrd. (1997 geschätzt)

Reale Wachstumsrate des BIP: 4,5% (1997, geschätzt)

BIP—pro Kopf: Kaufkraftparität—$670 (1997 geschätzt)

BIP—Zusammensetzung nach Sektor:
Landwirtschaft: 41%
Industrie: 18%
Dienstleistungen: 41% (1996)

Inflationsrate/Verbraucherpreisindex: 5.3% (1996)

Arbeitskräfte:
gesamt: 70.000 erhalten regelmäßige Löhne oder Gehälter
nach Beruf: Landwirtschaft 90%, Industrie und Gewerbe 6%, Staat 4%

Arbeitslosenrate: N / A%

Budget:
Erlöse: 370 Millionen US-Dollar (einschließlich 160 Millionen US-Dollar aus ausländischen Quellen)
Ausgaben: 370 Millionen US-Dollar, einschließlich Investitionen in Höhe von 186 Millionen US-Dollar (1998, geschätzt)

Branchen: Zement, Ziegel, Textilien, Lebensmittelverarbeitung, Chemie, Schlachthöfe und einige andere kleine Leichtindustrien Uranbergbau

Wachstumsrate der Industrieproduktion: 0,5% (1994, geschätzt)

Strom—Kapazität: 63.000 kW (1995)

Strom—Produktion: 170 Millionen kWh (1995)
Hinweis: importiert rund 200 Millionen kWh Strom aus Nigeria

Stromverbrauch pro Kopf: 40 kWh (1995)

Landwirtschaft—Produkte: Kuherbsen, Baumwolle, Erdnüsse, Hirse, Sorghum, Maniok (Tapioka), Reisrinder, Schafe, Ziegen, Kamele, Esel, Pferde, Geflügel

Exporte:
Gesamtwert: 188 Millionen US-Dollar (f.o.b., 1996)
Waren: Uranerz 67%, Tierprodukte 20%, Kuherbsen, Zwiebeln
Partner: Frankreich 41 %, Nigeria 22 %, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Japan 18 %

Einfuhren:
Gesamtwert: 374 Millionen US-Dollar (c.i.f., 1996)
Waren: Konsumgüter, Grundstoffe, Maschinen, Fahrzeuge und Teile, Erdöl, Getreide
Partner: Frankreich 24%, Nigeria 19%, Elfenbeinküste, China, Belgien-Luxemburg

Schulden—extern: 1,3 Milliarden US-Dollar (geschätzt von 1996)

Wirtschaftshilfe:
Empfänger: Bilaterale ODA-Geber: Frankreich, Deutschland, EU, Japan

Währung: 1 Communaute Financiere Africaine Franc (CFAF) = 100 Rappen

Wechselkurse: CFA-Franc (CFAF) pro US$1𥀸.36 (Januar 1998), 583,67 (1997), 511,55 (1996), 499,15 (1995), 555,20 (1994), 283,16 (1993)
Hinweis: Januar 1994 wurde der CFA-Franc von CFAF 50, auf den er seit 1948 festgelegt war, auf 100 CFAF pro französischem Franc abgewertet

Fiskaljahr: Kalenderjahr

Telefone: 14.000 (1991 geschätzt)

Telefonsystem: kleines System von Draht-, Funktelefon- und Mikrowellen-Richtfunkverbindungen, konzentriert im südwestlichen Bereich
inländisch: Draht-, Sprechfunk- und Mikrowellen-Richtfunk-Heim-Satellitensystem mit 3 Bodenstationen und 1 geplant
International: Satelliten-Erdfunkstellenר Intelsat (1 Atlantik und 1 Indischer Ozean)

Radiosender: AM 15, FM 6, Kurzwelle 0

Funkgeräte: 500.000 (1992, geschätzt)

Fernsehsender: 18 Stationen in einem einzigen Netz (1995)

Fernseher: 38.000 (1992, geschätzt)

Autobahnen:
gesamt: 10.100 km
gepflastert: 798 km
ungepflastert: 9.302 km (1996 geschätzt)

Wasserstraßen: Der Niger ist von Mitte Dezember bis März 300 km von Niamey bis Gaya an der Grenze zu Benin schiffbar

Häfen und Häfen: keiner

Flughäfen: 27 (1997 geschätzt)

Flughäfen—mit befestigten Start- und Landebahnen:
gesamt: 9
2.438 bis 3.047 m: 2
1.524 bis 2.437 m: 6
914 bis 1.523 m: 1 (1997 geschätzt)

Flughäfen—mit unbefestigten Start- und Landebahnen:
gesamt: 18
1.524 bis 2.437 m: 1
914 bis 1.523 m: 14
unter 914 m: 3 (1997 geschätzt)

Militärische Zweige: Armee, Luftwaffe, Nationale Gendarmerie, Republikanische Garde, Nationalpolizei

Militärische Arbeitskräfte —Militäralter: 18 Jahre alt

Verfügbarkeit von militärischen Arbeitskräften:
Männer im Alter von 15-49 Jahren: 2.049.296 (1998, geschätzt)

Militärische Arbeitskräfte—fit für den Wehrdienst:
Männchen: 1.105.821 (1998, geschätzt)

Militärische Arbeitskräfte, die das Militäralter erreichen, jährlich:
Männchen: 98.946 (1998, geschätzt)

Militärausgaben—Dollar-Zahl: 23 Millionen US-Dollar (GJ97/98)

Militärausgaben—Prozent des BIP: 1,3 % (GJ92/93)

Streitigkeiten—international: Libyen beansprucht rund 19.400 km² im Norden Nigers. Die Abgrenzung internationaler Grenzen in der Nähe des Tschadsees, deren Fehlen in der Vergangenheit zu Grenzzwischenfällen führte, ist abgeschlossen und wartet auf die Ratifizierung durch Kamerun, Tschad, Niger und Nigeria


Niger ist in 7 Regionen und einen Hauptstadtdistrikt unterteilt. Diese Regionen sind in 36 Abteilungen unterteilt. Die 36 Departements sind derzeit in Gemeinden unterschiedlichen Typs unterteilt. Im Jahr 2006 gab es 265 Gemeinden, darunter Communes urbaines (Urban Communes: als Unterteilungen von Großstädten), Communes rurales (Rural Communes), in dünn besiedelten Gebieten und postes administratifs (Administrative Posts) für weitgehend unbewohnte Wüstengebiete oder Militärzonen.

Ländliche Gemeinden können offizielle Dörfer und Siedlungen enthalten, während städtische Gemeinden in Viertel unterteilt sind. Die Niger-Subvisionen wurden 2002 im Rahmen eines Dezentralisierungsprojekts, das erstmals 1998 begonnen wurde, umbenannt. Zuvor war Niger in 7 Departements, 36 Arrondissements und Gemeinden unterteilt. Diese Unterabteilungen wurden von Beamten verwaltet, die von der nationalen Regierung ernannt wurden. Diese Ämter werden künftig durch demokratisch gewählte Räte auf jeder Ebene ersetzt.


Eine kurze Geschichte von Niger - Teil 1 des US-Außenministeriums

Erhebliche Beweise deuten darauf hin, dass vor etwa 600.000 Jahren Menschen die trostlose Sahara im Norden Nigers bewohnten. Lange vor der Ankunft des französischen Einflusses und der französischen Kontrolle in der Region war Niger ein wichtiger wirtschaftlicher Knotenpunkt, und die Reiche Songhai, Mali, Gao, Kanem und Bornu sowie eine Reihe von Hausa-Staaten beanspruchten die Kontrolle über Teile der Bereich.

Afrikanische Staaten und Imperien:

In den letzten Jahrhunderten bildeten die nomadischen Tuareg große Konföderationen, drängten nach Süden und stießen auf der Seite verschiedener Hausa-Staaten mit dem Fulani-Reich von Sokoto zusammen, das im späten 18. Jahrhundert die Kontrolle über einen Großteil des Hausa-Territoriums erlangt hatte.

Europäer kommen an:

Im 19. Jahrhundert begann der Kontakt mit dem Westen, als die ersten europäischen Entdecker – allen voran Mungo Park (Briten) und Heinrich Barth (Deutsche) – das Gebiet auf der Suche nach der Nigermündung erkundeten. Obwohl die französischen Bemühungen um eine Befriedung vor 1900 begannen, wurden abweichende ethnische Gruppen, insbesondere die Wüsten-Tuareg, erst 1922 unterworfen, als Niger eine französische Kolonie wurde.

Entwicklung als französische Kolonie:

Die koloniale Geschichte und Entwicklung Nigers entspricht der anderer französisch-westafrikanischer Gebiete. Frankreich verwaltete seine westafrikanischen Kolonien durch einen Generalgouverneur in Dakar, Senegal, und Gouverneure in den einzelnen Territorien, einschließlich Niger. Neben der Verleihung der französischen Staatsbürgerschaft an die Bewohner der Gebiete sah die französische Verfassung von 1946 eine Dezentralisierung der Macht und eine begrenzte Teilnahme am politischen Leben für lokale beratende Versammlungen vor.

Niger erlangt Unabhängigkeit:

Eine weitere Revision der Organisation der überseeischen Gebiete erfolgte mit der Verabschiedung des Overseas Reform Act (Loi Cadre) vom 23. Juli 1956, gefolgt von Reorganisationsmaßnahmen, die das französische Parlament Anfang 1957 erließ für die Schaffung von Regierungsorganen, die den einzelnen Territorien ein hohes Maß an Selbstverwaltung zusichern. Nach der Gründung der Fünften Französischen Republik am 4. Dezember 1958 wurde Niger ein autonomer Staat innerhalb der Französischen Gemeinschaft. Nach vollständiger Unabhängigkeit am 3. August 1960 konnte die Mitgliedschaft jedoch erlöschen.

Einzelparteienregel:

In den ersten 14 Jahren als unabhängiger Staat wurde Niger von einem zivilen Einparteienregime unter der Präsidentschaft von Hamani Diori, Parti Progressiste Nigérien (PPN, Progressive Party of Niger), regiert. 1974 führte eine Kombination aus verheerender Dürre und Vorwürfen grassierender Korruption zu einem Militärputsch, der das Diori-Regime stürzte. Oberstleutnant Seyni Kountché und eine kleine Gruppe von Militärs regierten das Land bis zu Kountchés Tod 1987.

Militärregierung:

Sein Nachfolger wurde sein Stabschef Brigadegeneral. Ali Saibou, der politische Gefangene freiließ, einige Gesetze und Richtlinien Nigers liberalisierte und eine neue Verfassung verkündete. Die Bemühungen von Präsident Saibou, die politischen Reformen zu kontrollieren, scheiterten jedoch angesichts der Forderungen von Gewerkschaften und Studenten, ein demokratisches Mehrparteiensystem einzuführen. Ende 1990 kam das Saibou-Regime diesen Forderungen nach.

Den Weg für die Demokratie vorbereiten:

Neue politische Parteien und bürgerliche Vereinigungen entstanden, und im Juli 1991 wurde eine nationale Konferenz einberufen, um die Verabschiedung einer neuen Verfassung und die Abhaltung freier und fairer Wahlen vorzubereiten. Die Debatte war oft umstritten und anklagend, aber unter der Leitung von Prof. Andre Salifou entwickelte die Konferenz einen Konsens über die Modalitäten einer Übergangsregierung.

Übergangsregierung:

Im November 1991 wurde eine Übergangsregierung eingesetzt, um die Staatsangelegenheiten zu regeln, bis die Institutionen der Dritten Republik im April 1993 errichtet wurden ein Verfassungsreferendum die Verabschiedung wichtiger Gesetze wie der Wahl- und des ländlichen Kodex und die Abhaltung mehrerer freier, fairer und gewaltfreier landesweiter Wahlen. Die Pressefreiheit blühte mit dem Erscheinen mehrerer neuer unabhängiger Zeitungen auf.

Erneut Militärputsch:

Am 16. April 1993 wurde Mahamane Ousmane zum Präsidenten und Führer der Convention Démocratique et Sociale (CDS, Democratic and Social Convention) gewählt. Rivalitäten innerhalb der Regierungskoalition führten zu einer Lähmung der Regierung, was Oberst Ibrahim Baré Maïnassara einen Grund lieferte, die Dritte Republik und ihren Präsidenten Mahamane Ousmane im Januar 1996 zu stürzen. Während er eine Militärbehörde leitete, die die Regierung leitete (Conseil de Salut National) Während einer sechsmonatigen Übergangszeit beauftragte der Vorsitzende Baré Spezialisten mit der Ausarbeitung einer neuen Verfassung für eine im Mai 1996 angekündigte Vierte Republik.


Justizbehörde der Regierung

Die höchste nigrische Justizbehörde ist der Oberste Gerichtshof von Niger. Er lässt die Berufungen der unteren Instanzen zu und entscheidet neben verfassungsrechtlichen Fragen nur über die Rechtsanwendung. Jede der acht Regionen des Landes verfügt über ein Berufungsgericht, das über Sach- und Rechtsfragen entscheidet. Wahl- und Verfassungsangelegenheiten werden im Verfassungsgericht von Niger behandelt. In diesem Gericht sitzen sieben Mitglieder, und es wird von einem von den Mitgliedern ernannten Präsidenten geleitet. Ein High Court of Justice (HCJ) verurteilt Regierungsbeamte, die beschuldigt werden, während der Ausübung ihres Mandats Verbrechen begangen zu haben. Das Staatssicherheitsgericht befasst sich mit militärischen Angelegenheiten. Ein Netz von nigrischen Straf- und Zivilgerichten dient nigrischen Bürgern. Es gibt in Niger übliche Gerichte, die in sozialen Angelegenheiten wie Gemeindestreitigkeiten, Land und Ehe vermitteln.


Abteilungen von Niger

Die Regionen des Niger sind in 63 Departements (französisch: Départements) unterteilt. Vor dem Dezentralisierungsprogramm 1999-2005 wurden diese Abteilungen als Arrondissements bezeichnet. Verwirrenderweise waren die nächsthöheren (Regionen) vor 2002-2005 Abteilungen. Vor einer Überarbeitung im Jahr 2011 gab es 36 Abteilungen. Ein Gesetzentwurf vom August 2011 würde diese Zahl auf 63 erhöhen.[1] [2] [3][4] Bis 2010 blieben die Arrondissements eine vorgeschlagene Unterteilung von Abteilungen, obwohl keine verwendet wurden. Der in den Jahren 1995-1999 begonnene Dezentralisierungsprozess ersetzte ernannte Präfekten auf Departements-/Arrondissementsebene durch gewählte Räte, die erstmals 1999 gewählt wurden. Dies waren die ersten Kommunalwahlen in der Geschichte Nigers. Auf Gemeindeebene gewählte Beamte werden dann als Vertreter in den Räten und Verwaltungen auf Departements-, Regional- und Nationalebene ausgewählt. Das Ministerium für Dezentralisierung wurde geschaffen, um diese Aufgabe zu überwachen und einen nationalen beratenden Rat lokaler Beamter zu schaffen.

Am 1. August 2011 verabschiedete die Nationalversammlung von Niger einen Gesetzentwurf, der die Zahl der Departements dramatisch auf 63 erhöhen würde. Das Gesetz sieht 27 neue Departements vor, die sich auf die ehemals ernannten Postes Administratifs der Unterabteilungen konzentrieren.[1]

Die 27 neuen Departementshauptstädte werden sein: Aderbissanat, Iférouane, Ingall, Bosso, Goudoumaria, N'Gourti, Dioundiou, Falmèye, Tibiri, Bermo, Gazaoua, Bagaroua, Tassara, Tillia, Abala, Ayérou, Ballayara, Bankilaré, Bèybangou, Goth Torodi, Belbédji, Damagaram Takaya, Dungass, Takiéta, Tesker.[1]

Die 63 Departements sind in Gemeinden unterteilt. Im Jahr 2006 gab es 265 Gemeinden, darunter Communes urbaines (städtische Gemeinden: in oder als Unterteilungen von Städten mit mehr als 10000 Einwohnern), Communes rurales (ländliche Gemeinden) mit Schwerpunkt in Städten mit weniger als 10 000 und/oder dünn besiedelten Gebieten und eine Vielzahl von traditionelle (Clan- oder Stammes-) Körper unter halbnomadischen Bevölkerungen. Die ehemaligen postes administratifs (Verwaltungsposten) für weitgehend unbewohnte Wüstengebiete oder Militärzonen wurden als Volldepartemente mit noch festzulegenden Grenzen eingegliedert.


Niger strebt nach Stabilität und Demokratie

David Zounmenou vom Institut für Sicherheitsstudien im Senegal sagt, dass die Schaffung von politischer Stabilität und Demokratie für Niger von entscheidender Bedeutung ist.

"Mohamed Bazoum muss mit seinem Herausforderer in einen Dialog treten, einen Dialog über Verbesserungen, die das Land braucht", sagt er der DW. "Niger muss hart arbeiten, um das demokratische Umfeld zu konsolidieren, da das Land in die Sicherheitsherausforderungen verwickelt ist. Die Regierung muss eine kohärente Antwort auf die Sicherheitsherausforderungen entwickeln, die die Bürger betreffen und auch die wirtschaftliche Entwicklung von Niger untergraben."

Doch nach der ersten friedlichen und demokratischen Machtübergabe in der Geschichte Nigers herrscht bei vielen Beobachtern immer noch ein Gefühl der Erleichterung. Bazoums Vorgänger und Verbündeter, Mahamadou Issoufou, trat nach 10 Jahren an der Macht zurück und erhielt den Ibrahim-Preis für Leistungen in der afrikanischen Führung. Seiner eigenen Wahl ins Amt ging 2011 ein Militärputsch voraus.

Der scheidende Präsident von Niger, Mahamadou Issoufou, wurde mit dem Ibrahim-Preis ausgezeichnet, nachdem er die Verfassung respektiert hatte, die ihn auf zwei Amtszeiten beschränkte


Inhalt

Der Name des Landes stammt vom Niger-Fluss, der durch den Westen des Landes fließt n'eghirren, was "fließendes Wasser" bedeutet. [20] Die gebräuchlichste Aussprache ist die französische von / n iː ˈ ʒ ɛər / , obwohl in anglophonen Medien auch / n n aɪ dʒ ər / gelegentlich verwendet wird.

Vorgeschichte

Menschen bewohnen das Gebiet des modernen Niger seit Jahrtausenden. In Adrar Bous, Bilma und Djado in der nördlichen Region Agadez wurden Steinwerkzeuge gefunden, von denen einige bis ins Jahr 280.000 v. Chr. zurückreichen. [21] Einige dieser Funde wurden mit den aterianischen und mousterianischen Werkzeugkulturen des mittleren Paläolithikums in Verbindung gebracht, die in Nordafrika um 90.000 v. Chr.-20.000 v. Chr. blühten. [22] [21] Es wird angenommen, dass diese frühen Menschen einen Jäger-Sammler-Lebensstil führten. [21] In prähistorischer Zeit war das Klima der Sahara viel feuchter und fruchtbarer als heute, ein Phänomen, das Archäologen als „Grüne Sahara“ bezeichnen, die günstige Bedingungen für die Jagd und später die Landwirtschaft und Viehzucht bot. [23] [24]

Die Jungsteinzeit begann um 10.000 v. [21] Als sich das Klima zwischen 4000 und 2800 v. Chr. änderte, begann die Sahara allmählich auszutrocknen, was eine Veränderung der Siedlungsmuster im Süden und Osten erzwang. [25] Die Landwirtschaft wurde weit verbreitet, insbesondere der Anbau von Hirse und Sorghum sowie die Töpferei. [21] Eisen- und Kupfergegenstände tauchen erstmals in dieser Ära auf, mit frühen Funden, darunter solche in Azawagh, Takedda, Marendet und dem Termit-Massiv. [26] [27] [28] Die Kiffian (ca. 8000–6000 v. Chr.) und später Tenerian (ca. 5000–2500 v. Chr.) Kulturen, die sich auf Adrar Bous und Gobero konzentrierten, wo zahlreiche Skelette freigelegt wurden, blühten während dieser Zeit auf. [29] [30] [31] [32] [33]

Gegen Ende dieser Periode, bis in die ersten Jahrhunderte n. Chr., wuchsen die Gesellschaften weiter und wurden komplexer, mit regionaler Differenzierung in landwirtschaftlichen und Bestattungspraktiken. Eine bemerkenswerte Kultur dieser späten Periode ist die Bura-Kultur (ca. 200-1300 n. Chr.), die nach der archäologischen Stätte von Bura benannt ist. wo ein Grab mit vielen Eisen- und Keramikstatuetten entdeckt wurde. [34] Die Jungsteinzeit erlebte auch die Blüte der Sahara-Felskunst, vor allem in den Aïr-Bergen, dem Termit-Massiv, dem Djado-Plateau, Iwelene, Arakao, Tamakon, Tzerzait, Iferouane, Mammanet und Dabous 100 n. Chr. und zeigt eine Reihe von Themen, von der vielfältigen Fauna der Landschaft bis hin zu Darstellungen von Speeren tragenden Figuren, die als "libysche Krieger" bezeichnet werden. [35] [36] [37]

Imperien und Königreiche im vorkolonialen Niger

Unser Wissen über die frühe nigrische Geschichte ist durch den Mangel an schriftlichen Quellen begrenzt, obwohl bekannt ist, dass das Gebiet des modernen Niger mindestens im 5. Jahrhundert v. Chr. Zu einem Gebiet des transsaharischen Handels geworden war. Angeführt von Tuareg-Stämmen aus dem Norden waren Kamele ein gut angepasstes Transportmittel durch die jetzt riesige Wüste. [38] [39] Diese Mobilität, die mehrere Jahrhunderte in Wellen anhalten sollte, wurde von einer weiteren Migration in den Süden und einer Vermischung zwischen afrikanischen und nordafrikanischen Bevölkerungsgruppen sowie der allmählichen Verbreitung des Islam begleitet. [40] Es wurde auch durch die arabische Invasion Nordafrikas am Ende des 7. Jahrhunderts unterstützt, die zu Bevölkerungsbewegungen nach Süden führte. [25] Mehrere Reiche und Königreiche blühten während dieser Zeit in der Sahelzone auf. Ihre Geschichte passt nicht ohne weiteres in die modernen Grenzen Nigers, die während der europäischen Kolonialzeit entstanden sind.

Mali-Reich (1200 – 1400)

Das Mali-Reich war ein Mandinka-Reich, das um 1230 von Sundiata Keita (reg. 1230–1255) gegründet wurde und bis 1600 existierte Epos von Sundiata, Mali entstand als abtrünnige Region des Sosso-Reiches, das sich selbst vom früheren Ghana-Reich abgespalten hatte. Danach besiegte Mali die Sosso in der Schlacht von Kirina 1235 und dann Ghana 1240. [41] [42] [43] Von seinem Kernland um die moderne guinea-malische Grenzregion dehnte sich das Reich unter aufeinanderfolgenden Königen beträchtlich aus und erlangte die Herrschaft die Transsahara-Handelsrouten, die ihre größte Ausdehnung während der Herrschaft von Mansa Musa (reg. 1312–1337) erreichten. [42] Zu diesem Zeitpunkt fielen Teile der heutigen Region Tillabéri in Niger unter malische Herrschaft. [41] Mansa Musa, ein Muslim, führte die hajj in den Jahren 1324–1325 und förderte die Verbreitung des Islam im Reich, obwohl es scheint, dass die meisten einfachen Bürger weiterhin ihren traditionellen animistischen Glauben anstelle oder neben der neuen Religion beibehielten. [41] [44] Das Reich begann im 15. Jahrhundert aufgrund einer Kombination aus innerem Streit um die königliche Nachfolge, schwachen Königen, der Verlagerung europäischer Handelswege an die Küste und Rebellionen in der Peripherie des Reiches durch Mossi, Wolof, Tuareg- und Songhai-Völker. [44] Ein Rumpf-Königreich von Mali bestand jedoch bis Ende des 17. Jahrhunderts weiter. [42]

Songhai-Reich (1000er–1591)

Das Songhai-Reich wurde nach seiner wichtigsten ethnischen Gruppe, den Songhai oder Sonrai, benannt und befand sich an der Biegung des Niger-Flusses im modernen Mali. Songhai begann diese Region vom 7. bis 9. Jahrhundert [45] zu besiedeln, bis zu Beginn des 11. Jahrhunderts Gao (Hauptstadt des ehemaligen Königreichs Gao) zur Hauptstadt des Reiches wurde. [45] [46] [47] Von 1000 bis 1325 florierte das Songhai-Reich und es gelang ihm, den Frieden mit dem Mali-Reich, seinem mächtigen Nachbarn im Westen, aufrechtzuerhalten. 1325 wurde Songhai von Mali erobert, bis es 1375 seine Unabhängigkeit wiedererlangte. [45] Unter König Sonni Ali (reg. 1464–1492) verfolgte Songhai eine expansionistische Politik, die ihren Höhepunkt während der Herrschaft von Askia Mohammad I. (reg. 1493–1528 .) erreichte ) zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Reich von seinem Kernland Niger-Bend aus beträchtlich ausgedehnt, auch nach Osten, wo ein Großteil des modernen westlichen Niger unter seine Herrschaft fiel, einschließlich Agadez, das 1496 erobert wurde. [21] [48] [49] Das Reich konnte wiederholten Angriffen der Saadi-Dynastie von Marokko nicht standhalten und wurde 1591 in der Schlacht von Tondibi entscheidend besiegt. Das Reich zerfiel dann in eine Reihe kleinerer Königreiche. [45] [47]

Sultanat Aïr (1400 – 1906)

In c. 1449 wurde im Norden des heutigen Niger das Sultanat Aïr von Sultan Ilisawan mit Sitz in Agadez gegründet. [21] Früher ein kleiner Handelsposten, der von einer Mischung aus Hausa und Tuareg bewohnt wurde, wurde das Sultanat aufgrund seiner strategischen Lage an den Transsahara-Handelsrouten reich. 1515 wurde Aïr von Songhai erobert und blieb bis zu seinem Zusammenbruch im Jahr 1591 ein Teil dieses Reiches. [21] [40] Die folgenden Jahrhunderte bieten ein etwas verworrenes Bild, obwohl es scheint, dass das Sultanat einen Niedergang erlebte, der durch interne Kriege und Clan gekennzeichnet war Konflikte. [40] Als die Europäer im 19.siehe unten). [21] [40]

Kanem-Bornu-Reich (700 – 1700)

Im Osten dominierte das Kanem-Bornu-Reich für einen Großteil dieser Zeit die Region um den Tschadsee. [47] Es wurde um das 8. Jahrhundert von den Zaghawa gegründet und hat seinen Sitz in Njimi, nordöstlich des Sees. Das Königreich expandierte nach und nach, insbesondere während der Herrschaft der Sayfawa-Dynastie, die ca. 1075 unter Mai (König) Hummay. [50] [51] Das Königreich erreichte seine größte Ausdehnung im 13. Jahrhundert, vor allem dank der Bemühungen von Mai Dunama Dibbalemi (reg. 1210-1259) wurde reich durch seine Kontrolle über viele Transsahara-Handelsrouten. Ein Großteil des östlichen und südöstlichen Niger, insbesondere Bilma und Kaouar, war in dieser Zeit unter Kanems Kontrolle. [52] Der Islam wurde ab dem 11. Jahrhundert von arabischen Händlern in das Königreich eingeführt und gewann in den folgenden Jahrhunderten allmählich mehr Konvertiten. [50] Angriffe des Bulala-Volkes im späten 14. Jahrhundert zwangen Kanem, sich westlich des Tschadsees zu verlagern, wo es als Bornu-Reich bekannt wurde und von seiner Hauptstadt Ngazargamu an der heutigen Grenze zwischen Niger und Nigeria regiert wurde. [53] [50] [54] Bornu florierte während der Herrschaft von Mai Idris Alooma (reg. ca. 1575-1610) und eroberte einen Großteil der traditionellen Länder von Kanem zurück, daher die Bezeichnung "Kanem-Bornu" für das Reich. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts und bis ins 18. Jahrhundert war das Königreich Bornu in eine lange Phase des Niedergangs eingetreten und schrumpfte allmählich auf sein Kernland des Tschadsees zurück, obwohl es ein wichtiger Akteur in der Region blieb. [47] [50]

Um 1730–40 verließ eine Gruppe von Kanuri-Siedlern unter der Führung von Mallam Yunus Kanem und gründete das Sultanat Damagaram mit der Stadt Zinder. [40] Das Sultanat blieb nominell dem Borno-Reich unterstellt, bis Sultan Tanimoune Dan Souleymane Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts regierte, der seine Unabhängigkeit erklärte und eine Phase energischer Expansion einleitete. [21] Dem Sultanat gelang es, dem Vormarsch des Sokoto-Kalifats (siehe unten), wurde aber später 1899 von den Franzosen gefangen genommen. [21]

Die Hausa-Staaten und andere kleinere Königreiche (1400 bis 1800)

Zwischen dem Niger-Fluss und dem Tschadsee lagen verschiedene Königreiche der Hausa-Königreiche, die das kulturell-linguistische Gebiet umfassen, das als Hausaland bekannt ist und die moderne Grenze zwischen Niger und Nigeria überspannt. [55] The origins of the Hausa are obscure, though they are thought to be a mixture of autochthonous peoples and migrant peoples from the north and/or east, emerging as a distinct people sometime in the 900s–1400s when the kingdoms were founded. [55] [21] [56] They gradually adopted Islam from the 14th century, though often this existed alongside traditional religions, developing into unique syncretic forms some Hausa groups, such as the Azna, resisted Islam altogether (the area of Dogondoutchi remains an animist stronghold to this day). [21] [47] The Hausa kingdoms were not a compact entity but several federations of kingdoms more or less independent of one other. Their organisation was hierarchical though also somewhat democratic: the Hausa kings were elected by the notables of the country and could be removed by them. [46] The Hausa Kingdoms began as seven states founded, according to the Bayajidda legend, by the six sons of Bawo. [55] [47] Bawo was the only son of the Hausa queen Daurama and Bayajidda or (Abu Yazid according to certain Nigerien historians) who came from Baghdad. The seven original Hausa states (often referred to as the 'Hausa bakwai') were: Daura (state of queen Daurama), Kano, Rano, Zaria, Gobir, Katsina and Biram. [46] [21] [56] An extension of the legend states that Bawo had a further seven sons with a concubine, who went on to the found the so-called 'Banza (illegitimate) Bakwai': Zamfara, Kebbi, Nupe, Gwari, Yauri, Ilorin and Kwararafa. [56] A smaller state not fitting into this scheme was Konni, centred on Birni-N'Konni. [40]

The Fulani (also called Peul, Fulbe etc.), a pastoral people found throughout the Sahel, began migrating to Hausaland during the 1200s–1500s. [47] [55] During the later 18th century many Fulani were unhappy with the syncretic form of Islam practised there exploiting also the populace's disdain with corruption amongst the Hausa elite, the Fulani scholar Usman Dan Fodio (from Gobir) declared a jihad in 1804. [40] [21] [57] After conquering most of Hausaland (though not the Bornu Kingdom, which remained independent) he proclaimed the Sokoto Caliphate in 1809. [55] Some of the Hausa states survived by fleeing south, such as the Katsina who moved to Maradi in the south of modern Niger. [47] Many of these surviving states harassed the Caliphate and a long period of small-scale wars and skirmishes commenced, with some states (such as Katsina and Gobir) maintaining independence, whereas elsewhere new ones were formed (such as the Sultanate of Tessaoua). The Caliphate managed to survive until, fatally weakened by the invasions of Chad-based warlord Rabih az-Zubayr, it finally fell to the British in 1903, with its lands later being partitioned between Britain and France. [58]

Other smaller kingdoms of the period include the Dosso Kingdom, a Zarma polity founded in 1750 which resisted the rule of Hausa and Sokoto states. [40]

French Niger (1900–58)

In the 19th century Europeans began to take a greater interest in Africa several European explorers travelled in the area of modern Niger, such as Mungo Park (in 1805–06), the Oudney-Denham-Clapperton expedition (1822–25), Heinrich Barth (1850–55 with James Richardson and Adolf Overweg), Friedrich Gerhard Rohlfs (1865–67), Gustav Nachtigal (1869–74) and Parfait-Louis Monteil (1890–92). [21]

Several European countries already possessed littoral colonies in Africa, and in the latter half of the century they began to turn their eyes towards the interior of the continent. This process, known as the 'Scramble for Africa', culminated in the 1885 Berlin conference in which the colonial powers outlined the division of Africa into spheres of influence. As a result of this, France gained control of the upper valley of the Niger River (roughly equivalent to the areas of modern Mali and Niger). [59] France then set about making a reality of their rule on the ground. In 1897 the French officer Marius Gabriel Cazemajou was sent to Niger he reached the Sultanate of Damagaram in 1898 and stayed in Zinder at the court of Sultan Amadou Kouran Daga—however he was later killed as Daga feared he would ally with the Chad-based warlord Rabih az-Zubayr. [40] In 1899–1900 France coordinated three expeditions—the Gentil Mission from French Congo, the Foureau-Lamy Mission from Algeria and the Voulet–Chanoine Mission from Timbuktu—with the aim of linking France's African possessions. [59] The three eventually met at Kousséri (in the far north of Cameroon) and defeated Rabih az-Zubayr's forces at the Battle of Kousséri. The Voulet-Chanoine Mission was marred by numerous atrocities, and became notorious for pillaging, looting, raping and killing many local civilians on its passage throughout southern Niger. [40] [21] On 8 May 1899, in retaliation for the resistance of queen Sarraounia, captain Voulet and his men murdered all the inhabitants of the village of Birni-N'Konni in what is regarded as one of the worst massacres in French colonial history. [40] The brutal methods of Voulet and Chanoine caused a scandal and Paris was forced to intervene however when Lieutenant-Colonel Jean-François Klobb caught up with the mission near Tessaoua to relieve them of command he was killed. Lt. Paul Joalland, Klobb's former officer, and Lt. Octave Meynier eventually took over the mission following a mutiny in which Voulet and Chanoine were killed. [21]

The Military Territory of Niger was subsequently created within the Upper Senegal and Niger colony (modern Burkina Faso, Mali and Niger) in December 1904 with its capital at Niamey, then little more than a large village. [21] The border with Britain's colony of Nigeria to the south was finalised in 1910, a rough delimitation having already been agreed by the two powers via several treaties during the period 1898–1906. [59] The capital of the territory was moved to Zinder in 1912 when the Niger Military Territory was split off from Upper Senegal and Niger, before being moved back to Niamey in 1922 when Niger became a fully-fledged colony within French West Africa. [21] [40] The borders of Niger were drawn up in various stages and had been fixed at their current position by the late 1930s. Various territorial adjustments took place in this period: the areas west of the Niger river were only attached to Niger in 1926–27, and during the dissolution of Upper Volta (modern Burkina Faso) in 1932–47 much of the east of that territory was added to Niger [60] [40] and in the east the Tibesti Mountains were transferred to Chad in 1931. [61]

The French generally adopted a form of indirect rule, allowing existing native structures to continue to exist within the colonial framework of governance providing that they acknowledged French supremacy. [21] The Zarma of the Dosso Kingdom in particular proved amenable to French rule, using them as allies against the encroachments of Hausa and other nearby states over time the Zarma thus became one of the more educated and westernised groups in Niger. [40] However, perceived threats to French rule, such as the Kobkitanda rebellion in Dosso Region (1905–06), led by the blind cleric Alfa Saibou, and the Karma revolt in the Niger valley (December 1905–March 1906) led by Oumarou Karma were suppressed with force, as were the latter Hamallayya and Hauka religious movements. [21] [40] [62] Though largely successful in subduing the sedentary populations of the south, the French faced considerably more difficulty with the Tuareg in the north (centered on the Sultanate of Aïr in Agadez), and France was unable to occupy Agadez until 1906. [21] Tuareg resistance continued however, culminating in the Kaocen revolt of 1916–17, led by Ag Mohammed Wau Teguidda Kaocen, with backing from the Senussi in Fezzan the revolt was violently suppressed and Kaocen fled to Fezzan, where he was later killed. [40] A puppet sultan was set up by the French and the decline and marginalisation of the north of the colony continued, exacerbated by a series of droughts. [40] Though it remained something of a backwater, some limited economic development took place in Niger during the colonial years, such as the introduction of groundnut cultivation. [21] Various measures to improve food security following a series of devastating famines in 1913, 1920 and 1931 were also introduced. [21] [40]

During the Second World War, during which time mainland France was occupied by Nazi Germany, Charles de Gaulle issued the Brazzaville Declaration, declaring that the French colonial empire would be replaced post-war with a less centralised French Union. [63] The French Union, which lasted from 1946 to 1958, conferred a limited form of French citizenship on the inhabitants of the colonies, with some decentralisation of power and limited participation in political life for local advisory assemblies. It was during this period that the Nigerien Progressive Party (Parti Progressiste Nigérien, or PPN, originally a branch of the African Democratic Rally, or Rassemblement Démocratique Africain – RDA) was formed under the leadership of former teacher Hamani Diori, as well as the left-wing Mouvement Socialiste Africain-Sawaba (MSA) led by Djibo Bakary. Following the Overseas Reform Act (Loi Cadre) of 23 July 1956 and the establishment of the Fifth French Republic on 4 December 1958, Niger became an autonomous state within the French Community. On 18 December 1958, an autonomous Republic of Niger was officially created under the leadership of Hamani Diori. The MSA was banned in 1959 for its perceived excessive anti-French stance. [64] On 11 July 1960, Niger decided to leave the French Community and acquired full independence on 3 August 1960 Diori thus became the first president of the country.

Independent Niger (1960–present)

Diori years (1960–74)

For its first 14 years as an independent state Niger was run by a single-party civilian regime under the presidency of Hamani Diori. [65] The 1960s were largely peaceful, and saw a large expansion of the education system and some limited economic development and industrialisation. [40] Links with France remained deep, with Diori allowing the development of French-led uranium mining in Arlit and supporting France in the Algerian War. [40] Relations with other African states were mostly positive, with the exception of Dahomey (Benin), owing to an ongoing border dispute. Niger remained a one-party state throughout this period, with Diori surviving a planned coup in 1963 and an assassination attempt in 1965 much of this activity was masterminded by Djibo Bakary's MSA-Sawaba group, which had launched an abortive rebellion in 1964. [40] [66] In the early 1970s, a combination of economic difficulties, devastating droughts and accusations of rampant corruption and mismanagement of food supplies resulted in a coup d'état that overthrew the Diori regime.

First military regime (1974–1991)

The coup had been masterminded by Col. Seyni Kountché and a small military group under the name of the Conseil Militaire Supreme, with Kountché going on to rule the country until his death in 1987. [40] The first action of the military government was to address the food crisis. [67] Whilst political prisoners of the Diori regime were released after the coup and the country was stabilised, political and individual freedoms in general deteriorated during this period. There were several attempted coups (in 1975, 1976 and 1984) which were thwarted, their instigators being severely punished. [40]

Despite the restriction in freedom, the country enjoyed improved economic development as Kountché sought to create a 'development society', funded largely by the uranium mines in Agadez Region. [40] Several parastatal companies were created, major infrastructure (building and new roads, schools, health centres) constructed, and there was minimal corruption in government agencies, which Kountché did not hesitate to punish severely. [68] In the 1980s Kountché began cautiously loosening the grip of the military, with some relaxation of state censorship and attempts made to 'civilianise' the regime. [40] However the economic boom ended following the collapse in uranium prices, and IMF-led austerity and privatisation measures provoked opposition by many Nigeriens. [40] In 1985 a small Tuareg revolt in Tchintabaraden was suppressed. [40] Kountché died in November 1987 from a brain tumour, and was succeeded by his chief of staff, Col. Ali Saibou, who was confirmed as Chief of the Supreme Military Council four days later. [40]

Saibou significantly curtailed the most repressive aspects of the Kountché era (such as the secret police and media censorship), and set about introducing a process of political reform under the overall direction of a single party (the Mouvement National pour la Société du Développement, or MNSD). [40] A Second Republic was declared and a new constitution was drawn up, which was adopted following a referendum in 1989. [40] General Saibou became the first president of the Second Republic after winning the presidential election on 10 December 1989. [69]

President Saibou's efforts to control political reforms failed in the face of trade union and student demands to institute a multi-party democratic system. On 9 February 1990, a violently repressed student march in Niamey led to the death of three students, which led to increased national and international pressure for further democratic reform. [40] The Saibou regime acquiesced to these demands by the end of 1990. [40] Meanwhile, trouble re-emerged in Agadez Region when a group of armed Tuaregs attacked the town of Tchintabaraden (generally seen as the start of the first Tuareg Rebellion), prompting a severe military crackdown which led to many deaths (the precise numbers are disputed, with estimates ranging from 70 to up to 1,000). [40]

National Conference and Third Republic (1991–1996)

The National Sovereign Conference of 1991 marked a turning point in the post-independence history of Niger and brought about multi-party democracy. From 29 July to 3 November, a national conference gathered together all elements of society to make recommendations for the future direction of the country. The conference was presided over by Prof. André Salifou and developed a plan for a transitional government this was then installed in November 1991 to manage the affairs of state until the institutions of the Third Republic were put into place in April 1993. After the National Sovereign Conference, the transitional government drafted a new constitution that eliminated the previous single-party system of the 1989 Constitution and guaranteed more freedoms. The new constitution was adopted by a referendum on 26 December 1992. [70] Following this, presidential elections were held and Mahamane Ousmane became the first president of the Third Republic on 27 March 1993. [40] [69] Ousmane's presidency was characterised by political turbulence, with four government changes and early legislative elections in 1995, as well a severe economic slump which the coalition government proved unable to effectively address. [40]

The violence in Agadez Region continued during this period, prompting the Nigerien government to sign a truce with Tuareg rebels in 1992 which was however ineffective owing to internal dissension within the Tuareg ranks. [40] Another rebellion, led by dissatisfied Toubou peoples claiming that, like the Tuareg, the Nigerien government had neglected their region, broke out in the east of the country. [40] In April 1995 a peace deal with the main Tuareg rebel group was signed, with the government agreeing to absorb some former rebels into the military and, with French assistance, help others return to a productive civilian life. [71]

Second military regime and third military regime (1996–1999)

The governmental paralysis prompted the military to intervene on 27 January 1996, Col. Ibrahim Baré Maïnassara led a coup that deposed President Ousmane and ended the Third Republic. [72] [73] Maïnassara headed a Conseil de Salut National (National Salvation Council) composed of military official which carried out a six-month transition period, during which a new constitution was drafted and adopted on 12 May 1996. [40]

Presidential campaigns were organised in the months that followed. Maïnassara entered the campaign as an independent candidate and won the election on 8 July 1996, however the elections were viewed nationally and internationally as irregular, as the electoral commission was replaced during the campaign. [40] Meanwhile, Maïnassara instigated an IMF and World Bank-approved privatisation programme which enriched many of his supporters but were opposed by the trade unions. [40] Following fraudulent local elections in 1999 the opposition ceased any cooperation with the Maïnassara regime. [40] In unclear circumstance (possibly attempting to flee the country), Maïnassara was assassinated at Niamey Airport on 9 April 1999. [74] [75]

Maj. Daouda Malam Wanké then took over, establishing a transitional National Reconciliation Council to oversee the drafting of a constitution with a French-style semi-presidential system. This was adopted on 9 August 1999 and was followed by presidential and legislative elections in October and November of the same year. [76] The elections were generally found to be free and fair by international observers. Wanké then withdrew from governmental affairs. [40]

Fifth Republic (1999–2009)

After winning the election in November 1999, President Tandja Mamadou was sworn in office on 22 December 1999 as the first president of the Fifth Republic. Mamadou brought about many administrative and economic reforms that had been halted due to the military coups since the Third Republic, as well as helped peacefully resolve a decades-long boundary dispute with Benin. [77] [78] In August 2002, serious unrest within military camps occurred in Niamey, Diffa, and Nguigmi, but the government was able to restore order within several days. On 24 July 2004, the first municipal elections in the history of Niger were held to elect local representatives, previously appointed by the government. These elections were followed by presidential elections, in which Mamadou was re-elected for a second term, thus becoming the first president of the republic to win consecutive elections without being deposed by military coups. [40] [79] The legislative and executive configuration remained quite similar to that of the first term of the president: Hama Amadou was reappointed as prime minister and Mahamane Ousmane, the head of the CDS party, was re-elected as the president of the National Assembly (parliament) by his peers.

By 2007, the relationship between President Tandja Mamadou and his prime minister had deteriorated, leading to the replacement of the latter in June 2007 by Seyni Oumarou following a successful vote of no confidence at the Assembly. [40] The political environment worsened in the following year as President Tandja Mamadou sought out to extend his presidency by modifying the constitution which limited presidential terms in Niger. Proponents of the extended presidency, rallied behind the 'Tazartche' (Hausa for 'overstay') movement, were countered by opponents ('anti-Tazartche') composed of opposition party militants and civil society activists. [40]

The situation in the north also deteriorated significantly in this period, resulting in the outbreak of a Second Tuareg Rebellion in 2007 led by the Mouvement des Nigériens pour la justice (MNJ). Despite a number of high-profile kidnappings the rebellion had largely fizzled out inconclusively by 2009. [40] However the poor security situation in the region is thought to have allowed elements of Al-Qaeda in the Islamic Maghreb (AQIM) to gain a foothold in the country. [40]

Fourth military regime (2009–2010)

In 2009, President Tandja Mamadou decided to organize a constitutional referendum seeking to extend his presidency, which was opposed by other political parties, as well as being against the decision of the Constitutional Court which had ruled that the referendum would be unconstitutional. Mamadou then modified and adopted a new constitution by referendum, which was declared illegal by the Constitutional Court, prompting Mamadou to dissolve the Court and assume emergency powers. [80] [81] The opposition boycotted the referendum and the new constitution was adopted with 92.5% of voters and a 68% turnout, according to official results. The adoption of the new constitution created a Sixth Republic, with a presidential system, as well as the suspension of the 1999 Constitution and a three-year interim government with Tandja Mamadou as president. The events generated severe political and social unrest throughout the country. [40]

In a coup d'état in February 2010, a military junta led by captain Salou Djibo was established in response to Tandja's attempted extension of his political term by modifying the constitution. [82] The Supreme Council for the Restoration of Democracy, led by General Salou Djibo, carried out a one-year transition plan, drafted a new constitution and held elections in 2011 that were judged internationally as free and fair.

Seventh Republic (2010–present)

Following the adoption of a new constitution in 2010 and presidential elections a year later, Mahamadou Issoufou was elected as the first president of the Seventh Republic he was then re-elected in 2016. [83] [40] The constitution also restored the semi-presidential system which had been abolished a year earlier. An attempted coup against him in 2011 was thwarted and its ringleaders arrested. [84] Issoufou's time in office has been marked by numerous threats to the country's security, stemming from the fallout from the Libyan Civil War and Northern Mali conflict, a rise in attacks by AQIM, the use of Niger as a transit country for migrants (often organised by criminal gangs), and the spillover of Nigeria's Boko Haram insurgency into south-eastern Niger. [85] French and American forces are currently assisting Niger in countering these threats. [86]

On 27 December 2020, Nigeriens went to the polls after Issoufou announced he would step down, paving the way to Niger's first ever peaceful transition of power. [87] However, no candidate won an absolute majority in the vote: Mohamed Bazoum came closest with 39.33%. As per the constitution, a run-off election was held on 20 February 2021, with Bazoum taking 55.75% of the vote and opposition candidate (and former president) Mahamane Ousmane taking 44.25%, according to the electoral commission. [88]

On 31 March 2021, Niger's security forces thwarted an attempted coup by a military unit in the capital, Niamey. Heavy gunfire was heard in the early hours near the country's presidential palace. The attack took place just two days before newly elected president, Mohamed Bazoum, was due to be sworn into office. The Presidential Guard arrested several people during the incident. [89]


Niger - Politics

Niger is a secular democracy, but Niger's political culture, even in the age of democratic politics, is still short of inner restraints. the country remains divided politically among the supporters and clients of the leading political personalities. Nigerien civil society does not currently constitute a strong counterweight to government abuse of power. Many are fronts for politicians and those seeking to use their organizations as a base for launching political careers in the future.

Niger went through a period of political turbulence between 2009 and 2011 that started with the end of the Tuareg rebellion, Mamadou Tandja s efforts to seek a third term as president and his removal through a military coup. The military regime organized a referendum to approve a new constitution in 2010 and then kept its promise to restore civilian rule by organizing national presidential, legislative and regional elections in 2010 and 2011.

Nigeriens regard the conspicuous consumption by Niger s political elite and the favoritism shown to their friends, families, and supporters in allocating state resources as sure signs of corruption. There appear to be few differences between government coalitions and opposition parties in terms of the seriousness with which they approach political and economic reforms. A disconnect between the government and the people seems to be growing as promises of reform, improving government services, and providing more employment opportunities, have not materialized.

A disconnect between the government and the people seems to be growing and undermining the legitimacy of the government as promises to reform the system, improve government services, and provide more employment opportunities have not yet materialized This trend undermines trust in the government and its legitimacy.

Characterized since colonialism by a highly-centralized state that often undercut traditional rulers, Niger has embraced a system of political decentralization based on democratically elected local governments. While on paper, these "commune" governments have taken over some of the functions of the chiefs and the central government administrators, the reality is more complex. While chiefs are agents of the state, government control over the chiefs varies in practice, as do chiefs' conceptions of their role. Chiefs often dominate the locally elected commune governments, and are in a position to dictate their success or failure.

Chiefs usually enjoy more popular support than local or national politicians. Their presence can make local democracy awkward in practice. Their role vis-a-vis modern judicial and governmental institutions invites criticism from the secular civil society. Yet, in the world's least developed country, where better than eighty percent of the people live in rural areas, traditional chiefs remain a major source of authority for most Nigeriens.

While some chiefs complicate efforts to promote democracy and the rule of law, the institution serves as a break on radical Islam, a viable mechanism for cross-border and local conflict resolution, and an essential -- if often un-tapped -- partner and guide for development interventions.

In an important departure from colonial policy, independent Niger has largely allowed local communities and noblemen to select chiefs for themselves via a quasi-democratic mechanism. Consequently, the quality of individual chiefs is often high, and the institution's legitimacy has re-bounded since the colonial period.

In July 2004, Niger held nationwide municipal elections as part of its decentralization process. Some 3,700 people were elected to new local governmental positions in 265 newly established communes. Although the ruling MNSD party won more positions than any other political party, opposition parties made significant gains.

In November and December 2004, Niger held presidential and legislative elections. Mamadou Tandja was elected to his second 5-year presidential term with 65% of the vote in an election that international observers called generally free and fair. This was the first presidential election with a democratically elected incumbent and was a test of Niger's young democracy. In the 2004 legislative elections, the ruling MNSD, the CDS, the Rally for Social Democracy (RSD), the Rally for Democracy and Progress (RDP), the Nigerien Alliance for Democracy and Progress (ANDP), and the Social Party for Nigerien Democracy (PSDN) coalition, all of which backed Tandja, won 88 of the 113 seats in the National Assembly.

In February 2007, a previously unknown rebel group, the Movement of Nigeriens for Justice (MNJ), emerged as a formidable threat to peace in the north of Niger. The predominantly Tuareg group issued a number of demands, mainly related to development in the north. It attacked military and other facilities and laid landmines in the north. The resulting insecurity devastated Niger's tourist industry and deterred investment in mining and oil. The government labeled the MNJ members criminals and traffickers, and refused to negotiate with the group until it disarmed.


Military Juntas in Nigeria (1970-1999)

In the 1970s Nigeria experienced an oil boom. The country joined OPEC and the oil revenues generated helped enrich the economy. Much was, however, not done to improve the standards of living for the locals the military government did not invest in infrastructure or help businesses grow thus leading to a political struggle in the country.

In 1979, power was returned to the civilian regime led by Shehu Shagari but his government was viewed as corrupt. In 1984, a military coup led by Muhammadu Buhari was executed and people thought of it as a positive development. Major reforms were promised by Buhari but his government was no better and he was overthrown in 1985 by another military coup.

Ibrahim Babangida became the new president and in his tenure, he enlisted Nigeria in the Organization of the Islamic Conference. He also introduced the International Monetary Fund&rsquos Structural Adjustment Program to assist in repaying the country&rsquos debt.

On 12 June 1993, the first free and fair elections were held since the military coup of 1983 and the presidential victory went to the Social Democratic Party after defeating the National republican Convention. The elections were, however, cancelled by Babangida. This led to civilian protests which eventually led to the shutting down of the nation for weeks.

On 5 May 1999, a new constitution was adopted and it provided for multiparty elections.


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